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Welche Energieeffizienzklasse ist gut für Ihr Haus?

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Im Energieausweis einer Immobilie steht ein Buchstabe: Die Energieeffizienzklasse. Doch welche Buchstaben sind gut für ein Haus, und was passiert, wenn die Energieeffizienzklasse nicht gut ist? Hier ein Überblick.

 

Was ist die Energieeffizienzklasse?

Die Energieeffizienzklasse steht im Energieausweis. Dieser Ausweis ist ein Dokument, das den Energiebedarf (beim Bedarfsausweis) beziehungsweise den Energieverbrauch (beim Verbrauchsausweis) eines Wohngebäudes abbildet. Im Bedarfsausweis steht die Energieeffizienzklasse auf Seite 2, im Verbrauchsausweis auf Seite 3. Was genau alles im Energieausweis steht, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Hauptsächlich können Mieter oder Käufer eines Gebäudes aus dem Energieausweis die Energieeffizienz des Gebäudes ablesen. Diese Zahl gibt an, wie viel Strom etc. das Gebäude pro Quadratmeter pro Jahr verbraucht. Der Wert wird in kWh angegeben.

Damit man die Energieeffizienten verschiedener Häuser miteinander vergleichen kann, gibt es Energieeffizienzklassen. Die Energieeffizienz in kWh jedes Gebäudes wird einer Energieeffizienzklasse von A+ bis H zugeordnet und im Energieausweis auf einer Farbskala eingezeichnet.

 

Wie sind Energieeffizienzklassen im Energieausweis und auf der Farbskala geordnet?

Für Wohngebäude gibt es die Energieeffizienzklassen A+, A, B, C, D, E, F, G und H. A+ ist die beste Energieeffizienzklasse, H die schlechteste. Das System ist ähnlich dem von Elektrogeräten, nur dass es dort andere Buchstaben gibt.

Folgendermaßen werden der Kennwerte der Energieeffizienz in kWh den Energieeffizienzklassen zugeordnet:

Auf dem Energieausweis werden die Effizienzklassen zusätzlich in eine Farbskala eingeordnet, die von grün, über gelb und orange, zu rot reicht.

Die Klassen A+, A und B sind grün, die Klassen C und D gelb, die Klassen E und F orange und die Klassen G und H sind rot.

Die Farbskala im Energieausweis hat zwei Teile: einen oberen und einen unteren. Der obere Teil ordnet den Endenergiebedarf/Endenergieverbrauch des Gebäudes ein.

Der untere Teil der Farbskala ordnet den Primärenergiebedarf oder den Primärenergieverbrauch ein. Dieser Wert bezieht auch die Energie ein, die gebraucht wird, um den Energieträger, also zum Beispiel Holz oder Sonnenenergie, zu transportieren. Der Primärenergiekennwert kann zum Beispiel interessant sein, um den Einfluss von erneuerbarer Energie abzuschätzen.

 

Was bedeutet die Energieeffizienzklasse für Sie als Eigentümer/Mieter? 

Welche Effizienzklasse Ihr Wohngebäude (mindestens) haben sollte, hängt davon ab, ob es ein Altbau oder ein Neubau ist. Altbauten verbrauchen normalerweise mehr kWh pro Quadratmeter pro Jahr als Neubauten aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel Isolation und Art der Heizung.

Ein Neubau sollte mindestens die Energieeffizienzklasse C haben, also im gelben Bereich liegen. Sanieren Sie einen Neubau, sodass er danach in der Klasse B, A oder A+ liegt, können Sie dazu die Förderung Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Die KfW orientiert sich bei ihren Standards für Häuser nicht am Endenergieverbrauch/-bedarf des Gebäudes, sondern am Primärenergiebedarf/-verbrauch.

Bei einem Altbau kommt es öfter vor, dass die Energieklasse bei F oder G liegt und somit in den orangen oder sogar den roten Bereich. Das ist nicht verboten, hat aber für den Besitzer oder Mieter höhere Heizkosten zur Folge.

Sie sollten deswegen versuchen, in so einem Fall die Energieeffizienz zu verbessern. Mit Modernisierungsmaßnahmen kann in diesen Fällen gut die Energieeffizienzklasse D oder C erreicht werden, die beide im gelben Bereich liegen.

 

Wie können Sie die Energieeffizienzklasse Ihres Wohngebäudes verbessern?

Energie kann bei Wohngebäuden auf verschiedene Arten gespart werden. Zum Beispiel kann die Dichtung des Hauses verbessert werden, sodass weniger Wärme durch die Fenster und auch durch die Wände etc. austritt und mehr im Haus gespeichert wird.

Etwas anderes, was auch einen Einfluss auf den Endenergieverbrauch hat, ist die Art Ihrer Heizung. Zum Beispiel kann eine Fußbodenheizung, wenn sie als Hauptheizung statt als Zusatzheizung eingesetzt wird, weniger Energie verbrauchen und auch den Energieverlust durch Wände und Fenster senken. Auch andere Heizsysteme, wie eine Brennstoffzellenheizung, ein BHKW oder eine Wärmepumpe, können den Energiebedarf/-verbrauch des Gebäudes senken.

Wie gut kann man Wohngebäude anhand der Energieeffizienzklassen vergleichen?

Die Energieeffizienzklassen machen den Vergleich verschiedener Wohngebäude möglich. Will man aus der Energieklasse den Preis für Strom und Warmwasser abschätzen, dann kann man grundsätzlich den Energieausweis jedes Wohngebäudes mit einem anderen vergleichen.

Geht es einem mehr um die Umwelt und darum, ob diese so gut wie möglich geschützt wird, dann muss man einbeziehen, ob es sich um einen Altbau oder einen Neubau handelt. Denn bei einem Altbau ist es grundsätzlich schwieriger, eine gute Energieeffizienzklasse zu erreichen.

Das kann auch bedeuten, dass es bei einem Altbau mit einer schlechten Energieeffizienzklasse schwieriger ist, diese zu verbessern. Sanierungsmaßnahmen können mehr kosten und manche Sanierungsmaßnahmen funktionieren bei einem Altbau grundsätzlich weniger gut als bei einem Neubau. So ist zum Beispiel eine Brennstoffzellenheizung eine weniger gute Option für einen Altbau, da dieser weniger gut isoliert ist und so mehr Wärme verbraucht, und eine BHKW (Blockheizkraftwerk) kann eine bessere Lösung sein.

Unsere Experten bei Archisell beraten Sie gerne dazu, wie Sie die Energieeffizienz Ihres Wohngebäudes verbessern und so eine gute Energieklasse in Ihrem Energieausweis haben. Machen Sie hier einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

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